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Buchstabe K: Seite 1 von 3 | Weiter »| Beliebter Fehler | Richtige Schreibweise | Erläuterung |
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| Kaffe | Kaffee |
Das Wort Kaffee wurde entlehnt aus frz. café, dieses aus it. caffé, aus türk. kahve, aus arab. qahwa.
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| Kanacke | Kanake |
Das Schmähwort Kanaken für Ausländer bzw. Angehörige einer fremden Ethnie entlehnt sich aus der gleichlautenden Bezeichnung für Südseeinsulaner und leitet sich vom polynesischen Wort kanaka = Mensch ab. Die häufige Falschschreibung ist vielleicht auf eine Analogiebildung zur abfälligen Bezeichnung Polacke (für Pole) zurückzuführen.
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| Kandarre | Kandare |
Bei der Kandare handelt es sich um eine zum Zaumzeug des Pferdes gehörende Gebissstange, wobei das Wort auf das ungarische kantár = Zaumzeug; Zügel zurückgeht. Außerhalb der Fachsprache ist das Wort vor allem in der Redewendung „jemanden an die Kandare nehmen“ bekannt, die so viel bedeutet wie „jemanden hart herannehmen, streng behandeln“. Die häufige Falschschreibung „Kandarre“ ist vermutlich auf regional unterschiedliche Aussprachen zurückzuführen.
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| Kardamon | Kardamom |
Mit Kardamom bezeichnet man zum einen die zu den Ingwergewächsen gehörende Pflanze, zum anderen das aus ihren getrockneten Samen gewonnene Gewürz. Die schon im Mittelhochdeutschen bezeugte Schreibweise leitet sich aus der lateinischen Bezeichnung cardamomum ab.
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| karikativ | karitativ |
Man findet sie immer wieder: die „karikativen Einrichtungen“. Gemeint sind allerdings in den meisten Fällen „karitative Einrichtungen“. Während das Adjektiv karitativ sich von Karitas, der „Nächstenliebe“, ableitet und entsprechend „von Nächstenliebe bestimmt, wohltätig“ bedeutet, heißt karikativ „in der Art einer |
| Karrikatur | Karikatur |
Das Wort Karikatur lässt sich auf das italienische caricatura zurückführen, welches zu caricare = übertrieben komisch darstellen, eigtl. = be-, überladen, gehört. Obgleich es letztlich auf den lateinischen Ausdruck carrus = Karre zurückgeht, schreibt es sich daher nur mit einem r.
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| Karussel | Karussell |
Das Wort Karussell für ein sich drehendes Fahrgeschäft auf Jahrmärkten und Volksfesten hat sich aus dem französischen carrousel entwickelt sowie aus dem italienischen carosello, welches eigentlich ein Reiterspiel mit Ringelstechen bezeichnet. Das Wort hat zwei Pluralformen, Karussells und Karusselle.
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| Katheder | Katheter |
Auch den Katheder gibt es, wenngleich das Wort heute kaum mehr verwendet wird. Einst nannte man so das erhöhte Pult des Lehrers in der Schule oder des Professors im Hörsaal. Ist hingegen das Röhrchen oder der Schlauch aus dem medizinischen Bereich gemeint, ist nur die Schreibweise Katheter korrekt.
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| Kehrwende | Kehrtwende |
Eine unerwartete und extreme Änderung der Position bzw. des eingeschlagenen Kurses bezeichnet man als Kehrtwende oder auch (im Sinne einer Drehung um 180 Grad) als Kehrtwendung. In Anlehnung an Begriffe wie „Kehrseite“ wird das Wort häufig fälschlich ohne t geschrieben. |
| Kenntniss | Kenntnis |
Ebenso wie Erkenntnis wird auch Kenntnis mit einem s geschrieben. Zwar folgt nach den aktuellen Rechtschreibregeln auf kurz gesprochene Vokale ss, dies gilt jedoch nicht für Substantive, die auf „…nis“ enden. Der Plural Kenntnisse schreibt sich jedoch wiederum mit ss.
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| Kernspint | Kernspin |
Das Kurzwort für Kernspintomographie – ein ärztliches Verfahren zur dreidimensionalen Durchleuchtung des Körpers – schreibt sich Kernspin, nicht „Kernspint“. Beim zugrunde liegenden Kompositum handelt es sich um eine Verbindung aus „Kernspin“ (= Gesamtdrehimpuls eines Atomkerns) und „Tomographie“ (= in Schichten erfolgendes Röntgenverfahren). |
| KITA | Kita |
Kita ist das Kurzwort für Kindertagesstätte. Da es sich um ein Kurzwort handelt und nicht um ein Akronym, lautet die Schreibweise einfach Kita und nicht KITA oder KiTa. |
| klar machen | klarmachen |
Das Verbkompositum klarmachen wird zusammengeschrieben, da es im Sinne von „erklären“ eine neue Gesamtbedeutung hat. Ebenso: klarlegen; klarstellen. Die getrennte Schreibweise „klar machen“ ist nur in wörtlicher Bedeutung richtig („das trübe Wasser klar machen“). |
| das Klientel | die Klientel |
Als Klientel bezeichnete man ursprünglich die Kundschaft vor allem von Rechtsanwälten oder Steuerberatern; unterdessen wird der Ausdruck auch allgemein für Kundschaft oder Zielgruppe eines Unternehmens verwandt. Das Wort stammt vom lateinischen clientela ab, was die Schutzbefohlenen des römischen Patrons bezeichnete. Wohl in Anlehnung an Wörter wie „Viertel“ oder „Achtel“ wird das Wort oft fälschlich als Neutrum empfunden, tatsächlich ist es aber ein Femininum (das man auf der letzten Silbe betont, ähnlich wie „Kamel“). Richtig ist also „die Klientel“, nicht „das Klientel“ (vgl. → »Der, die oder das?«).
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| Klippen überspringen | Klippen umschiffen |
Die Redensart „Klippen umschiffen“ entstammt der Seefahrt und beschreibt die Notwendigkeit, einen anderen Kurs zu wählen, wenn der eigentlich vorhergesehene sich als zu gefährlich oder zu hindernisreich erweist. Die Wendung wird häufig mit der Redensart „Hürden überspringen“ durcheinandergebracht. |
| knappsen | knapsen |
Ähnlich wie „knipsen“ ist auch knapsen lautmalend. Es ist aus dem heute veralteten „knappen“ (= knabbern) entstanden, wurde aber auch volksetymologisch in der Bedeutung „knausern; sparen“ mit „knapp“ verbunden, woraus sich auch die häufige, aber nach Duden falsche Schreibweise mit zwei p erklärt. Die alte Bedeutung „knabbern“ ist noch in der Wendung „an etwas zu knapsen haben“ erkennbar. |
| knieen | knien |
Neben den falschen Schreibweisen „knieen“ und „knieend“ trifft man auch – der Aussprache geschuldet – oft auf die falschen Schreibweisen „kniehen“ und „kniehend“. Tatsächlich werden aber alle Formen des Verbs knien nur mit einem e sowie ohne h geschrieben: ich knie; wir knien; kniende Mönche etc. |
| kockeln | kokeln |
Der umgangssprachliche Begriff kokeln bedeutet zum einen „unvorsichtig / mutwillig mit Feuer spielen“, zum anderen auch „glimmen; schwach vor sich hin brennen“. Das Wort hängt allerdings nicht mit Kohle oder Koks zusammen, sondern leitet sich – auch in der Schreibweise gokeln – von gaukeln, mittelhochdeutsch goukeln, ab. |
| Kokusnuss | Kokosnuss |
Natürlich wird auch Kokospflanze oder Kokosmilch mit zwei o geschrieben. Das Wort leitet sich ab von span. coco, port. coco, eigtl. = „Kinderschreck; Maske“, von den Gesichtsmasken, die gerne aus der Schale der Kokosnuss gefertigt wurden.
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| kollossal | kolossal |
Der Begriff kolossal im Sinne von „riesig; gewaltig“ geht auf das lat. colossos = Riesenstatue bzw. das griech. kolossós zurück, welches sich insbesondere auf die mehr als 30 Meter hohe Sonnengottstatue „Koloss von Rhodos“ bezieht, die zu den antiken sieben Weltwundern zählte.
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