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Buchstabe Z: Seite 1 von 2 | Weiter »| Beliebter Fehler | Richtige Schreibweise | Erläuterung |
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| Zappelphillip | Zappelphilipp |
Beim Zappelphilipp handelt es sich um eine Figur aus dem Kinderbuch „Struwwelpeter“ (1845) von Heinrich Hoffmann. Volkstümlich bezeichnet man mit dem „Zappelphilipp-Syndrom“ auch das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) in Kombination mit Hyperaktivität (ADHS). |
| zartbeseitet | zartbesaitet |
Das Adjektiv zartbesaitet entspringt der Vorstellung eines mit zarten Saiten bespannten und entsprechend empfindlichen Streichinstruments. Entsprechend auch der Ausdruck: „Jetzt werden andere Saiten (nicht: Seiten) aufgezogen!“ |
| Zeit seines Lebens | zeit seines Lebens |
In Formulierungen wie „er setzte sich zeit seines Lebens für die Menschenrechte ein“ oder „zeit meines Lebens habe ich schwer gearbeitet“ wird zeit kleingeschrieben, da es sich hierbei nicht um das Substantiv „(die) Zeit“ handelt – wie etwa in „die glücklichste Zeit seines Lebens“ |
| Zeit und Muse | Zeit und Muße |
Die Falschschreibung „Muse“ findet sich besonders häufig in der Wendung „Zeit und Muße haben“ bzw. „Zeit und Muße finden“, was daran liegen mag, dass aufgrund der Formelhaftigkeit der Wendung die Bedeutung der enthaltenen Begriffe nicht immer genau hinterfragt wird |
| Zellulite | Zellulitis |
Mit C geschrieben sind die beiden Formen Cellulite und Cellulitis möglich, mit Z geschrieben gilt aber nur die Form Zellulitis als korrekt. Cellulitis ist übrigens nicht, wie oft angenommen, der Plural von Cellulite; die (kaum gebräuchlichen) Pluralformen lauten zu Cellulite Celluliten und zu Cellulitis Cellulitiden.
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| Zenith | Zenit |
Mit dem Begriff Zenit bezeichnet man den Scheitelpunkt des Himmels, im übertragenen Sinne auch allgemein einen höchsten Punkt: „Die Band befand sich auf dem Zenit ihres Erfolgs.“ Im Gegensatz zum englischen zenith (mit gleicher Bedeutung) wird das Wort im Deutschen ohne h geschrieben.
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| Zeugniss | Zeugnis |
In der neuen Rechtschreibung wird zwar nach kurzem Vokal am Wortende ein Doppel-s gesetzt (zum Beispiel Fass, Regress, Schloss), davon ausgenommen sind aber Substantive auf -nis: Ergebnis, Geheimnis, Verhältnis, Zeugnis.
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| ziehmen | ziemen |
Das heute als veraltet geltende Verb (sich) ziemen für „sich gehören; angemessen sein“ ist verwandt mit dem Substantiv Zimmer, aber auch mit zähmen und Zunft, und hieß ursprünglich „sich fügen; passen“. Speziell in der 3. Person Singular „es ziemt sich“ wird aufgrund der gedehnten Aussprache oft irrtümlich ein h eingefügt. |
| ziehmlich | ziemlich |
Das Adjektiv ziemlich ist eng verwandt mit dem Verb ziemen und bedeutete ursprünglich „was sich ziemt“; die weiteren Bedeutungen wie „annähernd; fast“ oder auch „beträchtlich“ kamen im 15. und 16. Jh. dazu. |
| Zombiefizierung | Zombifizierung |
Der häufig auch im übertragenen Sinn verwendete Begriff Zombifizierung beschreibt zum einen die sukzessive Verwandlung der Menschheit in Zombies, zum anderen die Zombiewerdung des Einzelnen. Analog zu bspw. Mumifizierung (zu Mumie) wird hierbei die Endung -ifizierung an die Stammsilbe (hier: Zomb-) angehängt. |
| zu allererst | zuallererst |
Die Adverbien zuallererst und zuallerletzt werden zusammengeschrieben, was auch für ähnliche Konstruktionen wie zuallermeist (allermeistens), zualleroberst (ganz zuoberst) oder zuallerunterst (ganz zuunterst) gilt. Nochmals emotional verstärkende Formen sind zuallerallererst und zuallerallerletzt. |
| zu Gange sein | zugange sein |
In der umgangssprachlichen Wendung „mit etwas / jemandem zugange sein“ (für: mit etwas / jemandem beschäftigt sein) wird zugange klein und in einem Wort geschrieben. Aber: „Da ist etwas im Gange“ (da passiert etwas). |
| zu Gute | zugute |
Da die Fügung zugute aus der Präposition zu und dem (verblassten) Substantiv Gute zu einem neuen Adverb geworden ist, wird zugute stets zusammengeschrieben. Nach neuer Rechtschreibung werden auch Verbverbindungen mit zugute zusammengeschrieben: zugutekommen, zugutehalten. Aber: Das kam ihr zugute; sie hielt ihm zugute.
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| zu Hauf | zuhauf |
Das Adverb zuhauf für „zahlreich; in großer Menge“ ist zwar etymologisch auf den „Haufen“ zurückzuführen, wird aber – auch nach neuer Rechtschreibung – klein- und zusammengeschrieben: „Eulen gibt es in Athen zuhauf.“ |
| zubuche | zu Buche |
Die Fügung zu Buche, etwa in „zu Buche schlagen“, wird in alter wie in neuer Rechtschreibung stets getrennt geschrieben. |
| Zucchinis | Zucchini |
Bei Zucchini handelt es sich bereits um den Plural, die Singularform lautet der Zucchino. Die Pluralform „Zucchinis“ ist daher als „doppelter Plural“ nicht korrekt. |
| zuende | zu Ende |
Im Gegensatz zu auf den ersten Blick ähnlichen Fügungen wie „zu Grunde“ oder „zu Gunsten“, die auch als Adverb zusammengeschrieben werden können („zugrunde“ oder „zugunsten“), wird zu Ende stets in zwei Wörtern geschrieben, also |
| zuförderst | zuvörderst |
Der vor allem in der gehobenen Sprache gebräuchliche Ausdruck zuvörderst für „zuerst; in erster Linie; vor allem“ ist verwandt mit „vorn“, „vorder…“. Vgl. auch |
| zuguterletzt | zu guter Letzt |
Das Substantiv die Letzt = veraltet für Abschiedsmahl hat sich heute nur noch in der Wendung zu guter Letzt erhalten, die so viel besagt wie „ganz zum Schluss, schließlich doch noch“. |
| zum Einen …, zum Anderen … | zum einen …, zum anderen … |
Die Zahladjektive „ein“ und „andere“ werden auch nach neuer Rechtschreibung in der Regel kleingeschrieben, was insbesondere für die Aufzählung „zum einen …, zum anderen …“ gilt. Die Falschschreibung erfolgt hier meistens in Überinterpretation der neuen Rechtschreibregeln bzw. in falscher Analogie zur Wendung „zum Ersten …, zum Zweiten …“, die nach neuer Rechtschreibung großgeschrieben wird.
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