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Ich würde das analog zu «Clairvaux’» behandeln (der Rechtschreibrat spricht von «Markierung des Genitiv-s bei artikellos gebrauchten Eigennamen, die mit den Buchstaben bzw. den Buchstabenfolgen s, ss, ß, x, z, ce enden», die Aussprache wird hier gar nicht erwähnt!): Es wird zwar ein Genitiv-«s» gesprochen, welches sich vom «cz» lautlich unterscheidet, aber trotzdem ein Apostroph gesetzt. Ich zitiere mich selbst:
Früher hätte ich das mit der Rolle des «x» bei der französischen Liaison erklärt, aber das ist wohl eher auf die Funktion des deutschen «x» zurückzuführen, es wird ja auch nicht «Erdőss» geschrieben (und von «Erdős’s» als kaufmännischer Schreibweise analog zu «Anna’s Blumenladen» ist wohl auch abzusehen), sondern «Erdős’», und «das’s» ist anscheinend auch nicht großartig üblich (aber: «geht’s»/«gehts»). Hingegen ist «Đokovićs» (für eine Genitivform) wohl akzeptabel, da «ć» mit dem Akut nicht darüber hinaus auch für etwas steht, was mit einem s-Laut endet (aber: «Djokovic’»).