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> Indirekte Fragen enden nicht mit einem Fragezeichen, sondern mit
> einem Punkt.
> Falsch: Ich frage mich, ob er kommt?
> Richtig: Ich frage mich, ob er kommt**.**
Einen Punkt halte ich am Ende dieses Aussagesatzes, der einen verkürzten Fragesatz beinhaltet, allerdings auch nicht für angemessen. Da würde ich eher zu einem Ausrufezeichen tendieren, um den exklamativen Charakter hervorzuheben:
Wenn wir die Dringlichkeit der Situation jetzt noch nicht begriffen haben,
dann frage ich mich, wann dann!
Natürlich könnte Carla auch mit einem direkten Fragesatz in einer Art direkter Rede operieren, bei der Anführungszeichen allerdings meines Erachtens entbehrlich wären, da sie ja nur ihren eigenen Gedanken »zitiert«:
Wenn wir die Dringlichkeit der Situation jetzt noch nicht begriffen haben,
dann frage ich mich: Wann dann?
Über die Groß- oder Kleinschreibung nach dem Doppelpunkt könnte man dann auch noch streiten: Bei dem, was auf den Doppelpunkt folgt, handelt es sich ja, wie gesagt, um keinen vollständigen, sondern um einen verkürzten Fragesatz, der das Objekt des Verbs »sich etw. fragen« im vorausgehenden Satz darstellt.