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Weblog

Willkommen in unserem Weblog mit Beiträgen rund um den Themenkreis deutsche Sprache. Auch Neues zu unseren Dienstleistungen oder aus unserem Netzwerk können Sie hier nachlesen. Diese Übersicht zeigt stets die letzten 10 Einträge an, ältere Einträge finden Sie in den Rubriken oder im Archiv.

Die Profiamazone der Panamazone

Bei dem Wort Blumentopferde winkte der Rundfunksprecher nur müde ab. Er brauche keine Lesehilfen durch Bindestriche, schon gar nicht bei einem so bekannten Scherzwort. Ein Redakteur aber, alter Vorkämpfer der Binde-Striche zur Lese-Erleichterung, beschloss, einen unlesbaren Text zu verfassen. Ein anderer bot ihm eine Wette an, dass er noch schwieriger schreiben könne. Und der Nachrichtensprecher ging auf die Wette ein. Er war bereit, auf Anhieb fehlerfrei zu lesen.

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Julian von Heyl in Vermischtes am 24.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

freigebig versus freigiebig

Wie schon bei „vorwiegend / überwiegend“ scheiden sich auch hier die Geister: Ist freigebig oder freigiebig die korrekte Form? Und auch hier gilt: Richtig ist beides, aber aus etymologischer Sicht kann es eigentlich nur eine Form geben.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 15.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

anderorts, andernorts oder anderenorts?

Schreibvarianten gibt es nicht erst seit der Rechtschreibreform; schon immer gab es Wörter, für die sich mehrere Schreibweisen gleichberechtigt etabliert haben. So ist auch in der Frage, ob es anderorts, andernorts oder anderenorts heißt, zunächst einmal Entwarnung zu geben: Als richtig gelten alle drei Varianten.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 13.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

Extraversion versus Extroversion

Nach C. G. Jung bezeichnet man in der Psychologie mit Introversion eine nach innen gewandte, zurückhaltende Grundhaltung. Das Gegenteil, die Konzentration auf die Außenwelt, nennt man Extraversion. Oder doch „Extroversion“?

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 23.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

Setzen, Sechs!

Zahlwörter schreibt man in der Regel klein. Hingegen werden Zahlwörter großgeschrieben, wenn sie substantiviert für etwas anderes stehen: Die Sechs kann ebenso die Straßenbahnlinie 6 wie die Note 6 bezeichnen. Zu hierzu auftretenden Zweifelsfällen fragten wir beim Duden nach.

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 16.09.15 | Kommentare (2) | Permalink

Wen, glaubst du, habe ich getroffen?

Einschübe trennt man vom restlichen Satz ab – durch Klammern, Gedankenstriche oder zwei Kommata. Doch nicht immer ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich überhaupt um einen Einschub handelt. Um einen solchen Fall geht es diesmal in »Nachgefragt«.

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 08.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

Das Goldene Zeitalter – klein oder groß?

Als „Goldenes Zeitalter“ bezeichnen wir eine Blütezeit oder Glanzzeit, zumeist bezogen auf kulturelle Leistungen, aber auch in Bezug auf technische Errungenschaften oder wirtschaftliche Aufschwungsphasen. So kann man vom Goldenen Zeitalter der Romantik ebenso sprechen wie vom Goldenen Zeitalter der Niederlande. Doch woher kommt der Begriff eigentlich, und wie schreibt man ihn?

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 01.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

Die Dampferin dampft die Dampfe

Verstehen Sie bei unserer Überschrift nur Bahnhof? Dann haben Sie womöglich noch nicht viel vom Dampfen gehört, wie die Nutzung einer E-Zigarette genannt wird (in Ermangelung eines Verbrennungsvorgangs ist es faktisch falsch, hier von „rauchen“ zu sprechen). Tatsächlich bringt die E-Zigarette neue Begrifflichkeiten mit sich, die hier kurz ausgeführt werden sollen.

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Julian von Heyl in Vermischtes am 01.06.15 | Kommentare (0) | Permalink

bitte schön versus bitteschön

Die feste Wendung „bitte schön“ ist in verschiedenen Bedeutungsabstufungen sehr verbreitet, wird aber nach Duden ebenso wie „danke schön“ stets getrennt geschrieben. Wir wollten von Dr. Werner Scholze-Stubenrecht erfahren, warum das so ist.

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 24.03.15 | Kommentare (2) | Permalink

Ein klein bisschen? Ein Mü? Ein My!

Für „ein bisschen“ wird umgangssprachlich häufig die Wendung „ein My“ gebraucht, mit der man in besonderer Weise die Winzigkeit der Menge oder Distanz betont: „Die Suppe könnte noch ein My mehr Salz vertragen!“ – „Kannst du den Fernseher ein My lauter machen?“ – „Pass doch auf! Ein My weiter rechts, und es hätte gekracht!“ Doch woher kommt der Ausdruck eigentlich?

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 07.03.15 | Kommentare (3) | Permalink

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