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Weblog

Willkommen in unserem Weblog mit Beiträgen rund um den Themenkreis deutsche Sprache. Auch Neues zu unseren Dienstleistungen oder aus unserem Netzwerk können Sie hier nachlesen. Diese Übersicht zeigt stets die letzten 10 Einträge an, ältere Einträge finden Sie in den Rubriken oder im Archiv.

aus aller Herren Länder

Kommen Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern, so nutzt man häufig die Redewendung „aus aller Herren Länder“, wobei das Genitivattribut „Herren“ hier als „Herrschenden“ zu lesen ist, also „Machthaber“. Es ist offensichtlich, dass die Wendung noch aus Zeiten stammt, in denen die Monarchie die vorherrschende Staatsform war.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 12.09.16 | Kommentare (0) | Permalink

100-jähriges Jubiläum

Feiert man den Jahrestag einer Firmen- oder Vereinsgründung, so spricht man auch von einem Jubiläum – der Begriff geht zurück auf das von Papst Bonifatius VIII. im Jahre 1300 eingeführte christliche Jubeljahr, das alle hundert Jahre Kirchenstrafen erließ. Doch kann man wirklich von einem 100-jährigen Jubiläum sprechen? Man bemerkt schnell den logischen Fehler: Schließlich besteht nicht das Jubiläum seit 100 Jahren, sondern das Unternehmen oder der Verein.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 03.09.16 | Kommentare (1) | Permalink

Duden Korrektor wieder erhältlich

Mit dem Duden Korrektor für Microsoft Word hatte der Duden-Verlag lange Jahre eine von vielen aufgrund ihrer Flexibilität und Erkennungsgenauigkeit geschätzte Software-Lösung zur Rechtschreibprüfung von Texten im Programm. Leider entschied sich das Bibliographische Institut im Jahr 2013 im Rahmen einer Straffung des Verlagsprogramms dazu, die Korrektursoftware nicht mehr weiterzuentwickeln. Nun ist das nützliche Word-Plug-in zurück: immer noch unter dem Namen Duden Korrektor, aber weiterentwickelt und vertrieben von der Firma EPC.

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Julian von Heyl in Word-Tipps am 22.08.16 | Kommentare (11) | Permalink

Der Toast, das Toastbrot

Toast»Willst du noch ein Toast?«

»Also wenn, dann will ich noch einen Toast, nicht ein Toast. Der Toast, nicht das Toast.«

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Julian von Heyl in Vermischtes am 15.08.16 | Kommentare (1) | Permalink

verbieten versus verbitten

Sowohl in der Anwendung als auch in den zugehörigen Zeitformen kommt es immer wieder zu Verwechslungen zwischen „verbieten“ und „verbitten“, weshalb hier kurz die Unterschiede geklärt werden sollen.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 30.05.16 | Kommentare (0) | Permalink

Die Profiamazone der Panamazone

Bei dem Wort Blumentopferde winkte der Rundfunksprecher nur müde ab. Er brauche keine Lesehilfen durch Bindestriche, schon gar nicht bei einem so bekannten Scherzwort. Ein Redakteur aber, alter Vorkämpfer der Binde-Striche zur Lese-Erleichterung, beschloss, einen unlesbaren Text zu verfassen. Ein anderer bot ihm eine Wette an, dass er noch schwieriger schreiben könne. Und der Nachrichtensprecher ging auf die Wette ein. Er war bereit, auf Anhieb fehlerfrei zu lesen.

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Julian von Heyl in Vermischtes am 24.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

freigebig versus freigiebig

Wie schon bei „vorwiegend / überwiegend“ scheiden sich auch hier die Geister: Ist freigebig oder freigiebig die korrekte Form? Und auch hier gilt: Richtig ist beides, aber aus etymologischer Sicht kann es eigentlich nur eine Form geben.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 15.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

anderorts, andernorts oder anderenorts?

Schreibvarianten gibt es nicht erst seit der Rechtschreibreform; schon immer gab es Wörter, für die sich mehrere Schreibweisen gleichberechtigt etabliert haben. So ist auch in der Frage, ob es anderorts, andernorts oder anderenorts heißt, zunächst einmal Entwarnung zu geben: Als richtig gelten alle drei Varianten.

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Julian von Heyl in Kurz erklärt am 13.04.16 | Kommentare (0) | Permalink

Extraversion versus Extroversion

Nach C. G. Jung bezeichnet man in der Psychologie mit Introversion eine nach innen gewandte, zurückhaltende Grundhaltung. Das Gegenteil, die Konzentration auf die Außenwelt, nennt man Extraversion. Oder doch „Extroversion“?

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 23.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

Setzen, Sechs!

Zahlwörter schreibt man in der Regel klein. Hingegen werden Zahlwörter großgeschrieben, wenn sie substantiviert für etwas anderes stehen: Die Sechs kann ebenso die Straßenbahnlinie 6 wie die Note 6 bezeichnen. Zu hierzu auftretenden Zweifelsfällen fragten wir beim Duden nach.

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Julian von Heyl in Nachgefragt am 16.09.15 | Kommentare (2) | Permalink

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