korrekturen.de | Portal für Rechtschreibung

Nachgefragt

Auch die Fachliteratur hilft nicht mehr weiter? Wir haben nachgefragt und kompetente Antwort erhalten: Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Leiter der Dudenredaktion, klärt grammatische und orthografische Zweifelsfälle. Unser Tipp: Schnelle Telefonauskunft erhalten Sie bei der Duden-Sprachberatung.

Extraversion versus Extroversion

Nach C. G. Jung bezeichnet man in der Psychologie mit Introversion eine nach innen gewandte, zurückhaltende Grundhaltung. Das Gegenteil, die Konzentration auf die Außenwelt, nennt man Extraversion. Oder doch »Extroversion«?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

Setzen, Sechs!

Zahlwörter schreibt man in der Regel klein. Hingegen werden Zahlwörter großgeschrieben, wenn sie substantiviert für etwas anderes stehen: Die Sechs kann ebenso die Straßenbahnlinie 6 wie die Note 6 bezeichnen. Zu hierzu auftretenden Zweifelsfällen fragten wir beim Duden nach.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 16.09.15 | Kommentare (2) | Permalink

Wen, glaubst du, habe ich getroffen?

Einschübe trennt man vom restlichen Satz ab – durch Klammern, Gedankenstriche oder zwei Kommata. Doch nicht immer ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob es sich überhaupt um einen Einschub handelt. Um einen solchen Fall geht es diesmal in »Nachgefragt«.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 08.09.15 | Kommentare (0) | Permalink

bitte schön versus bitteschön

Die feste Wendung »bitte schön« ist in verschiedenen Bedeutungsabstufungen sehr verbreitet, wird aber nach Duden ebenso wie »danke schön« stets getrennt geschrieben. Wir wollten von Dr. Werner Scholze-Stubenrecht erfahren, warum das so ist.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 24.03.15 | Kommentare (2) | Permalink

in Richtung dunkler Wald

Folgt auf ein Substantiv ein direkt darauf bezogener Ausdruck, so nennt man diesen eine Apposition. Dass der grammatisch richtige Umgang mit solchen Appositionen mitunter gar nicht so einfach ist, zeigt unsere neueste »Nachgefragt«-Knobelei eindrücklich.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 29.05.14 | Kommentare (0) | Permalink

anturnen und abtörnen

Der Begriff »antörnen« kann auf erotische Reize oder berauschende Mittel bezogen werden, wird aber gerne auch für alles Mögliche verwendet, was einen in Hochstimmung versetzt oder Objekt der Begierde ist: »Das neue Smartphone törnt mich ganz schön an!« Ähnlich sieht es mit dem Gegenteil »abtörnen« aus, das auch häufig als Partizip »abgetörnt« Verwendung findet.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 05.12.13 | Kommentare (0) | Permalink

irrewerden vs. irre werden

Die Änderungen der Rechtschreibreform brachten neben den vieldiskutierten Getrenntschreibungen auch einige nunmehr zusammenzuschreibende Verbverbindungen, so auch »irrewerden«. Über die Abgrenzung zwischen übertragener und konkreter Bedeutung scheinen sich die Wörterbücher allerdings nicht so ganz einig zu sein.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 27.11.13 | Kommentare (3) | Permalink

Jahrhunderte alt oder jahrhundertealt?

Ist etwas Jahrhunderte alt oder jahrhundertealt? Hier ist die Zusammenschreibung üblich, wenn keine nähere Bestimmung vorhanden ist. Aber muss man in solchen Fällen zusammen- und kleinschreiben, oder sind beide Möglichkeiten richtig?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.10.13 | Kommentare (0) | Permalink

blondfärben und blondgefärbt

Viele getrennt geschriebene Verbverbindungen können im Partizip II zusammengeschrieben werden, wenn dieses als Adjektiv verwendet wird: das selbst gebackene / selbstgebackene Brot; aber nur: Ich habe das Brot selbst gebacken. Anders sieht es aus, wenn die Verbverbindung bereits im Infinitiv wahlweise zusammengeschrieben werden kann. Im Falle von »Sie hat ihr Haar blond gefärbt / blondgefärbt« richtet sich die Schreibweise danach, ob man »blond färben« oder »blondfärben« zugrunde legt.

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 09.09.13 | Kommentare (3) | Permalink

nichtsdestoweniger, nichtsdestotrotz

Während die Adverbien »nichtsdestoweniger« und »nichtsdestominder« als standardsprachlich gelten, wird »nichtsdestotrotz« auch heute noch als umgangssprachliche Mischbildung aus »nichtsdestoweniger« und »trotzdem« angesehen. Aber wie begründet sich eigentlich die Zusammenschreibung in diesen Fällen?

Weiterlesen ...

Julian von Heyl am 23.08.13 | Kommentare (0) | Permalink

Seite 1 von 4 >>

Wenn Sie bei neuen Einträgen in der Rubrik »Nachgefragt« benachrichtigt werden möchten, tragen Sie bitte hier Ihre E-Mail-Adresse ein:


Alle Beiträge chronologisch geordnet finden Sie im Archiv.

Nutzen Sie bitte für Suchanfragen die Wörtersuche rechts oben im Kasten oder das obenstehende Google-Suchfeld. Mit der benutzerdefinierten Google-Suche wird die gesamte Website durchsucht.